Aktuelles
Konzert für Orgel und Bratsche
Werke von Alexandre Tansman, Jehan Alain, Max Bruch, Siegfried Würzburger, Ernst Bloch, Hans Leenders u. a.
Semjon Kalinowsky, Bratsche
Hans Leenders, Orgel
Sonntag, 5. 7. 2026, 17.00 Uhr, Kirche St. Andreas Korschenbroich
Kostenbeitrag: 10,- Euro, unter 18 Jahren frei
Veranstalter: Freundeskreis für Orgel- und Kirchenmusik an St. Andreas Korschenbroich e.V.
www.orgelfreundeskreis.de
Programm:
Rapsodie Hébraïque- Alexandre Tansman (1897-1986)
L’Année Liturgique Israëlite - Jehan Alain (1911-1940)
Kol Nidrei - Max Bruch (1838-1920)
Passacaglia und Fuge über Kol Nidre - Siegfried Würzburger (1877-1942)
Prayer - Ernst Bloch (1880-1959)
Suite - Hans Leenders (1965)
Prélude-Valse triste-Flûtes-Récit-Fond d’Orgue-Interlude I+II-Conclusion
Sechs Israelische Melodien - Joachim Stutschewsky (1891-1982)
Legende - Regentropfen- Lied eines Wanderers
Gebet - Hans Leenders (Première)
Sholem-alekhem, Rov Feidman - Bela Kovacs (1937-2021)
Semjon Kalinowsky
Foto: Fotostudio Hellmann
Semjon Kalinowsky (Bratsche), Lübeck / Ukraine
Als leidenschaftlicher Vertreter seines Instruments, versucht er durch seine rege Konzerttätigkeit als Solist und Kammermusiker in Island, Liechtenstein, Norwegen, Polen, Luxemburg, Deutschland, Schweden, Türkei, Russland, Serbien, Dänemark, Frankreich, Rumänien, Belgien, den Niederlanden, Ungarn, Finnland, der Schweiz, Österreich, Malta und Israel die Viola von der Patina der abschätzigen Vorurteile zu befreien.
Als Mitglied des Trio Arpeggione rief er vergessene Stücke in Erinnerung und ließ Bekanntes ungewöhnlich erklingen. Andere kammermusikalische Schwerpunkte bilden heute die durch viele Repertoire-Neuentdeckungen angeregte Duotätigkeit mit seiner Frau, der Pianistin Bella Kalinowska, sowie Kammermusik für Viola und Orgel. Dabei gilt sein besonderes Interesse dem Aufspüren alter Notenmanuskripte in den europäischen Musikbibliotheken.
Zu den Höhepunkten der letzten Konzertsaison gehören seine Auftritte mit renommierten Organisten bei solchen Festivals, wie Wuppertaler Orgeltage, Orgelfestival Rønne (Bornholm, Dänemark), IDO Düsseldorfer Orgelfestival, Bach-Tage Aachen, Orgelfestwochen Rheinland-Pfalz, Jewish Musik Days (Haifa,Israel), Orgelsommer Lübeck, Orgelsommer Darmstadt, Pargas Orgeldagar (FIN),Orgelfestival Uster (CH), Het OrgelPark Amsterdam, Orgelfrühling Eisenstadt, Orgeltage Hohenems (A), Orgelfestival Svendborg (DK), Kathedralfestival Brügge (B), Orgelfestival Malta, Orgelsommer Reykjavik / Halgrimskirkja, Orgelfestival Visby.
Als Bearbeiter und Herausgeber hat er in Zusammenarbeit mit renommierten Musikverlagen, wie Robert Lienau (Frankfurt), Peters ( Leipzig), Hofmeister (Leipzig) Schott (Mainz), Bärenreiter (Kassel), Strube (München) dazu beigetragen, das Viola-Repertoire mit neuen Werken zu bereichern.
Für seine Tätigkeit wurde er vom Präsidenten der Ukraine mit dem Titel „Verdienter Künstler der Ukraine“ ausgezeichnet. Semjon Kalinowsky erhielt seine künstlerische Ausbildung an der Staatlichen Hochschule für Musik Lemberg. Als Stipendiat des Polnischen Kulturministeriums absolvierte er an der Staatlichen Musikakademie Danzig sein Aufbaustudium. Semjon Kalinowsky spielt eine Viola von Johann Baptist Schweitzer, 1817.
Hans Leenders
Foto: privat
Hans Leenders ist künstlerischer Leiter des professionellen Kammerchors Studium Chorale, der Schola Maastricht, der Marktkonzerte Kopermolen Vaals und des Orgelfestivals L'Europe et l'Orgue. Darüber hinaus war er viele Jahre künstlerischer Berater des Niederländischen Gregorianischen Festivals und Gastdozent für Gregorianik an der Folkwang-Universität der Künste Essen.
Derzeit ist er Hauptfachlehrer für Orgel und Chorleitung am Konservatorium Maastricht. Hans Leenders ist Kantor-Organist der Liebfrauenbasilika in Maastricht (Séverin 1652 und Müseler 1765).
| Zum „Jahr der Orgel“ haben Udo Witt, Kirchenmusikdirektor der Evangelischen Hauptkirche in Mönchengladbach-Rheydt, und Heinz-Joseph Clemens, Organist der GdG St. Vitus Mönchengladbach ein Buch „Lebendige Orgellandschaft am linken Niederrhein“ herausgebracht. In diesem Buch ist ein großer Querschnitt der vielen Orgeln in den Kirchen der Stadt und Region Mönchengladbach präsentiert. Auch die Orgeln von St. Andreas in Korschenbroich und von St. Dionysius in Kleinenbroich sind in dem Buch vertreten. Das Buch ist reich bebildert mit Fotos von Olaf D. Hennig und Gerd Acker. Herausgegeben ist das Buch von der Regionalstelle Mönchengladbach im Bistum Aachen und dem Evangelischen Kirchenkreis Gladbach-Neuss. Es kostet € 10 und kann über das Pfarrbüro St. Andreas erworben werden. Außerdem kann das Buch in der Evangelischen Hauptkirche am Rheydter Markt erworben werden – ebenso im Mönchengladbacher Münster und in der Mönchengladbacher Citykirche. Bestellt werden kann es auch per E-Mail an natascha.witt@ekir.de (zuzüglich Versandkosten). Natürlich wird das Buch auch bei den nächsten Korschenbroicher Orgelkonzerten zum Verkauf angeboten. | |
Der neue Spieltisch
Martin Sonnen
Ungeschnittene Liveaufnahmen am 27.4.2020 in der St. Andreaskirche Korschenbroich:
Alexandre Pierre François Boëly (1785 - 1858) | |
Gottfried August Homilius (1714-1785) | |
Johann Sebastian Bach (1685-1750) | |
Johann Sebastian Bach (1685-1750) | |
Johann Ludwig Krebs (1713-1780) | |
Anonymus | |




